Die Vorstandschaft

Erster Vorsitzender: Bernd Kempf

wohnhaft in Kleinwallstadt

Geboren und aufgewachsen bin ich im Spessart in Ebersbach/Leidersbach. Die Natur und vor allem der Wald waren für mich von Kindesbeinen an Refugium und Rückhalt. Bereits als 5-jähriger habe ich meinem Vater bei der Neuanlage eines Waldes geholfen.

Nach den Jahren des Studiums, der Promotion und ersten Berufsjahren bin ich an den Rand des Spessarts zurückgekehrt und lebe nun in Kleinwallstadt.

Seit der Jugend bin ich in verschiedenen Naturschutzorganisationen aktiv. Schwerpunkte waren und sind für mich die Lebensräume der Wälder, der Flussauen und der Streuobstgebiete.

Unser Spessart hat für alle diese Lebensräume viel zu bieten, er verdient es, dass wir uns für seinen Schutz und die Optimierung der dort befindlichen Naturräume einsetzen.

 

Stellvertretende Vorsitzende:
Heidi Wright

wohnhaft in Karlstadt

Ich bin in Heimbuchenthal geboren, in Elsenfeld aufgewachsen und nun beheimatet im Landkreis Main-Spessart. Ich fühle mich dem Spessart und seinen Menschen somit dreimal – persönlich, familiär und entwicklungspolitisch verbunden. Ich bin richtig stolz darauf, Spessarterin zu sein und darauf, dass der Spessart „nationalparkwürdig“ ist.

Ja, das ist er; er wurde von Menschen aktiv in vielen Generationen zu einer wunderbaren Kulturlandschaft und einem wertvollen Kulturwald geprägt. Die Krone setzen wir dem Spessart mit einem Nationalpark auf – Wir machen unseren nachfolgenden Generationen und der Naturentwicklung einen großes Geschenk von übergeordneter Bedeutung!

 

Schriftführer: Joachim Eich

wohnhaft in Rothenbuch

Geboren und aufgewachsen in Rothenbuch, im Herzen des Spessarts, bin ich fest verwurzelt mit der Region.

Schon von Kindesbeinen an durchstreifte ich mit meinem Vater den Wald und durfte von ihm die Besonderheiten der Fauna und Flora im Spessart erfahren. Er brachte mir die Schönheit der Natur nahe und weckte die Begeisterung dafür in mir. Ich fühle mich einfach wohl draussen im Wald. Ob bei Wanderungen oder einfach nur beim planlosen Herumstreifen die Geräusche und den Geruch des Waldes auf mich wirken zu lassen, ist Erholung pur.

Es ist mir ein besonderes Anliegen, dass die noch intakten Waldgebiete erhalten bleiben und zusätzlich Naturwälder geschaffen werden. Unser Wald darf nicht länger als reines Wirtschaftsgut gesehen und genutzt werden! Ich sehe im Spessart durchaus die Möglichkeit eines vernünftigen Nebeneinanders von größeren Naturwaldgebieten und einer schonenden Forstwirtschaft als gegeben. Das Eine schließt das Andere nicht aus.

Der Natur, und damit unserem Wald, sollten wir alle respektvoll begegnen.

 

Kassiererin:
Pia Kunkel

wohnhaft in Heigenbrücken

Geboren, aufgewachsen und schon immer mit meiner Familie im Spessart lebend.

Der Wald ist schon seit Kindesbeinen fest in meinem Leben verankert, durch Wanderungen mit meinen Eltern und dem Spessartbund. Gewaltige, mächtige alte Bäume übten stets eine große Faszination auf mich aus. So waren Urlaubsziele immer mit Wäldern und unberührter Natur und Wildnis verknüpft. Daher setze ich mich auch seit Jahren für mehr Naturschutzgebiete in Wäldern und nicht nur im Offenland ein.

Einen Laubwald-Nationalpark erachte ich als einmalige Chance für unsere Heimat, den Spessart. Wir werden so unserer internationalen Verantwortung für die alten Buchenwälder gerecht und sorgen für die dauerhafte Bewahrung dieser Schatztruhe der Artenvielfalt für unsere zukünftigen Generationen.

 

Beisitzer: Burkhard Büdel

wohnhaft in Frammersbach

In Frammersbach geboren und aufgewachsen. Den Wandel von der ursprünglichen Dorfgemeinschaft mit nahezu allen für das Dorfleben wichtigen Gewerben und Nebenerwerbslandwirtschaft, hin zu einem Pendlerdorf habe ich miterlebt.

Geprägt haben mich Kindheit und Jugend im Spessart. Mein Großvater hat mir seine Liebe zur Natur im Wald rund um Frammersbach vermitteln können.

Mein Beruf als Biologe hat diesen Bezug zum Spessart noch vertieft.

Für mich verlangt der Wandel der Strukturen in den Dörfern und Landschaften des Spessarts nach neuen Wegen. Ein Nationalpark würde solche neuen Wege eröffnen und das Mosaik der Kulturlandschaft Spessart durch einen Teil zurückgegebener Urwüchsigkeit bereichern.

 

Beisitzer: Reinhard Stürmer

wohnhaft in Sailauf

Geboren und aufgewachsen in Eichenberg, geprägt von der damals üblichen Nebenerwerbslandwirtschaft. Die Berührung mit dem Wald kam neben den sonntäglichen Spaziergängen, Bäume klettern und Beeren sammeln über meinen Onkel als Holzrücker, andere Verwandte als Holzfäller oder Jäger. Der Wald war irgendwie immer Thema. Wir „durften“ auch schon früh mit dem Pferd „Grubenholz“ aus Fichtenplantagen entfernen.

Nach „Wanderjahren“ während Schulzeit und Studium wohne ich seit 1980 in Sailauf. Ereignisse vor Ort haben mich veranlasst dem BN (Vorstand in der OG und heute Beisitzer in der Kreisgruppe) beizutreten und aktiv für Natur- und Umweltschutz tätig zu werden.

Das Zeitalter des Anthropozäns verlangt eine Abkehr des voranschreitenden Naturverbrauchs für zukünftige Generationen. Ein Nationalpark kann dazu gute Anstöße geben.

 

Beisitzer: Michael Kunkel

wohnhaft in Heigenbrücken

In Heigenbrücken im Spessart geboren, brachten mich die Hobbyimkerei meines Großvaters und die Zähmung einer Rabenkrähe der Natur erstmals nahe, gefolgt von unvergesslichen Erlebnissen bei der Auerhahnbalz und Hirschbrunft. Nach der eingehenden Beschäftigung mit Orchideen, Vögeln, Fledermäusen, Kleinsäugern, Libellen, Tagfaltern und Heuschrecken folgte 1983 die Gründung der Ortsgruppe des Bund Naturschutz in Bayern e. V.

Seit der bayerischen Staatsforstreform im Jahr 2005 beobachte ich den Umgang mit den staatlichen Wäldern im Spessart und dokumentiere diesen auf der Internetseite www.spessart-wald.de

In einem Nationalpark im Spessart sehe ich die einmalige Chance, dass in einem Teil unserer einzigartigen Buchenwälder Bäume alt werden dürfen für zukünftige Generationen.